So2So - das Profil

So2So ist eine ausbaufähige Plattform für das Risikomanagement, die mit einem Solvency2-Modell ausgeliefert wird, das mehrere Stufen der Berechnungstiefe anbietet.
Die Berechnungen der Säule I und die Erzeugung der quantitativen und narrativen Reports (letztere aus Report-Templates) sind eine Selbstverständlichkeit. Neu ist,  

  • dass die gesamte fachliche Logik in Excel modular entworfen ist und damit für den Benutzer nachprüfbar wird.
  • dass die Berechnungen mit xAlerator in Java umgewandelt als Web Services im So2So-System benutzt werden, wodurch die Kontrolle über den Software-Stand erhalten bleibt und die Software im Intranet auf einem Server benutzt werden kann.  
  • dass alle Berechnungen mit allen Zwischenrechnungen protokolliert werden können, und zwar in der Form der Excel-Arbeitsmappen, mit denen die Berechnungen entworfen wurden. Die Rechnungen sind also nicht nur offengelegt sondern auch wirklich nachvollziehbar. Selbst die Zellformeln aus dem Design können protokolliert werden.
  • dass das System vom Anwender über Entwürfe in Excel erweitert werden kann. 
  • dass sich das System vom Anwender durch Dialoge erweitern lässt.
  • dass der Anwender einfache Workflows selbst entwickeln kann.
  • dass das System die Teamarbeit unterstützt, ein differenziertes  Berechtigungssystem hat und damit für verteilte Aktivitäten im Intra/Internet geeignet ist.
  • dass das System mit Microsoft Sharepoint als Basis darüber hinaus für die versionsgeführte Organisation von Office-Dokumenten und ihre Verfügbarkeit im Intra/Internet prädestiniert ist.

Was gewinnt man?

Eine einfache Integration in die bestehende IT-Landschaft.


Datenbankzugriffe können über Excel beschrieben werden, für die Verbindung mit SAP gibt es im xAlerator einen SAP-BAPI-Wizzard, weitere Standardschnittstellen sind im Produktumfang. So entworfene  Import-Moduln können über Konfigurationstabellen in das So2So-System eingehängt werden. In diesem Schritt sind auch weitgehende fachliche Vorverarbeitungen möglich.


Die Fähigkeit zum Aufbau eines eigenen Modells


Dazu kann das Solvency2-Modul als Basis dienen. Sämtliche Excel-Designmappen stehen zur Verfügung und können für den Ausbau des eigenen Modells verwendet werden.


Die Verfügbarkeit aller So2So-Ergebnisse, z.B.  für das Limitsystem


Da die Datenbank von So2So offen ist, können Ergebnisse auf gleichem Weg, über Excel-Entwürfe und Umsetzung in Web Services, weiterverwendet werden. So lassen sich z.B. die detaillierten Berechnungen nach dem GdV-Modell verwenden, um das Limit-System unterjährig mit den aktualisierten Bewertungen der Passivseite zu versorgen. Die Berechnungen der Marktwerte der Anlagen und deren Bereitstellung für das Limitsystem ist ohnehin kein Problem.
Die Solvency2-Rechnungen lassen sich modifizieren, um weitere Limite (Warnungen) zu berechnen. Dazu müssen die Stressszenarien lediglich anders kalibriert werden. Auch die Diversifikationseffekte lassen sich dabei schätzen (dies geschieht bereits teilweise in den quantitativen Reports).

Die Fähigkeit zur Integration weiterer Prozesse des Risikomanagements


Es gibt eine Reihe wiederkehrender Prozesse im Solvency2- Umfeld, die nicht durch ein Software-Produkt von der Stange bewältigt werden können. Dazu gehört die Verdichtung der Anlagen für das ALM-System, die „Look-Through-Analyse“ der Fonds-Anlagen oder die Ermittlung von Anlagekonzentrationen. Andere Beispiele lassen sich für die Berechnung des operationellen Risikos anführen. Diese Prozesse lassen sich mit den Mitteln von So2So in die Plattform integrieren.
Auch ganz andere Prozesse werden unterstützt, z.B. die Abstimmung von Ergebnissen im Intranet oder die Durchführung von Umfragen (z.B. im Zusammenhang mit Bewertungen operationaler Risiken).


Die Fähigkeit zur Integration aktuarieller Prozesse


Die Helperfunktionen von Qis5 sind in So2So integriert, etwa das Chain Ladder-Verfahren. Die Methoden sind aktuariell  jedoch nicht immer ausreichend und müssen den Gegebenheiten des konkreten Versicherungsportefeuilles angepasst werden. Es ist in So2So kein Problem, derartige Teilprozesse in die Plattform  zu integrieren, im einfachsten Fall direkt als Teil des Datenimports.