Solvency II Solution (So2So)
Wenige Ereignisse haben die Versicherungsbranche so in Aufruhr versetzt wie das Thema Solvency II. Können es sich große Unternehmen noch leisten, ganze Abteilungen nur mit dieser Thematik zu beschäftigen, stehen kleine und mittelgroße Versicherungsunternehmen vor dem Problem, den enormen Aufwand zur Bewältigung der neuen Vorschriften der Versicherungsaufsicht neben ihrem eigentlichen Versicherungsgeschäft zu stemmen.
Obwohl die Umsetzung noch immer nicht feststeht und erst durch die Durchführungsmaßnahmen festgelegt wird, haben die durchgeführten Feldstudien (Quantitative Impact Studies QIS) den Unternehmen bereits einen Eindruck von dem zusätzlichen Arbeitsschritten und auch Kosten gegeben, die auf sie zukommen werden. Softwaretechnische Hilfsmittel über den Einsatz des ALM-Systems hinaus werden für die Erfüllung von Solvency II unumgänglich werden, über 50 % der Daten in den künftigen Reports kommen aus anderen Quellen.
Eine Softwarelösung muss in der Lage sein,
- die aufsichtsrechtlichen Anforderungen exakt abzubilden und zu erfüllen,
- auf sich ändernde Vorschriften schnell reagieren zu können,
- spezielle Anforderungen der Unternehmen leicht integrieren zu können.
Die xapio GmbH bietet mit der Solvency II Solution (So2So) eine Lösung, mit der die Anforderungen von Solvency II in allen Bereichen unterstützt werden, der Bereich "Gesundheit" wird in 2012 implementiert. Die eingesetzten Technologien erlauben es, Komponenten individuell den unternehmensspezifischen Gegebenheiten ohne großen Aufwand anzupassen. Die Solvency II Solution bietet fertige Konzepte und Umsetzungen im Bereich aller drei Säulen.
Überblick
Säule I: Solvenzkapitalanforderung
- Automatische Berechnung des benötigten Solvenzkapitals nach der Standardformel
Leben: wählbare Datenbasis zwischen ungestresstem Best Estimate Cash Flow auf der Ebene von Modelpoints bis hin zu
Barwerten der gestressten und verdichteten Cash Flows
Sach: Datenbasis und Funktionen wie in Qis5, Chain Ladder Verfahren ist integriert - Optionale Integration individueller Berechnungsmoduln (Partielles internes Modell)
- Grafische Darstellung der Risikosituation in einem Dashboard
- Einschätzung der Risikoexposition durch Detailanalysen der Zusammensetzung der einzelnen SCR Werte
- Zusammenstellung und Berechnung eigener Szenarien und Stressparameter
- Darstellung und Vergleich historischer SCR-Werte und solchen aus selbst definierten Szenarien
- Berechtigungs- und Freigabekonzept
- Detaillierte Dokumentation praktisch aller Zwischenrechnungen in Excel-Arbeitsmappen
Säule II: Ablauforganisation und Risikomanagement
- Erstellung und Strukturierung definierter Arbeitsschritte über ein Workflowsystem
- Flexibles Status- und Rollenkonzept verbunden mit einem ausgefeilten Berechtigungssystem
- Vorschlag für die Erstellung eines individuellen Risikohandbuchs
- Implementierung des eigenen Risikohandbuchs im System
Säule III: Dokumentation und Reporting
- Revisionssichere Dokumentation der Prozessschritte
- Automatische Erzeugung des quantitativen Reports (Basis EIOPA Template for Commments on QRT vom 18.3.2011), soweit definiert, und Ergänzung des narrativen Reports mit Zahlen und Grafiken aus Ergebnissen der Säule I und Daten verbundener Systeme (Kapitalanlage, Buchhaltung,...)
- (Teil)automatische Erstellung von Berichten (Gesamtrisikobericht, Risikobericht intern, Risikobericht extern, ...)
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